Die Gemeinde Peenemünde liegt an der nördlichsten Spitze der Insel Usedom, nordwestlich des Seebades Karlshagen und am Übergang des Peenestromes in die Ostsee.
Von 1936 bis 1945 befand sich hier die Heeresversuchsanstalt Peenemünde "Peenemünde-Ost" und die Erprobungsstelle der Luftwaffe "Peenemünde-West". Das Gelände wurde bis 1952 als sowjetischer Marine- und Luftwaffenstützpunkt genutzt, welches dann an die NVA der DDR übergeben wurde.
Bis 1990 war der gesamte nördliche Bereich der Insel Usedom bis nach Karlshagen Sperrgebiet der Nationalen Volksarmee (NVA), die dort einen wichtigen militärischen Flugplatz betrieb.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte 1993 die Auflösung des Truppenstandortes.
Peenemünde bietet eine "interaktive Ausstellung zum Mitmachen und Ausprobieren", welche dem Besucher die Alltagsphänomene der Physik spielerisch erläutert. Im Haupthafen von Peenemünde kann man im U-Boot Museum das U-461, ein U-Boot der Juliett-Klasse, besichtigen.
U-Boot Museum in Peenemünde
Weiterhin gibt es in Peenemünde einen Flugplatz, von wo aus man zu Inselrundflügen starten kann. Der Flugplatz wird auch als Rennstrecke für Motorräder genutzt.
Flugplatz in der Nähe von Peenemünde
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